Pharmaindustrie unter erheblichem Wettbewerbs- und Innovationsdruck

5 von 5 Sterne, 2 Bewertungen

Carve-outs: Goodbye klassische Konzernstrukturen und Hello Zukunftsfähigkeit

Unternehmen der Pharma- und Medizintechnik-Branche setzen weltweit verstärkt auf Fusionen, Ausgliederungen oder Abspaltungen, sogenannte Carve-outs bzw. Mergers & Acquisitions (M&A). Laut einer Studie der Unternehmensberatung BearingPoint waren fast 60 Prozent der Unternehmen in der chemischen und pharmazeutischen Industrie kürzlich aktiv an M&A-Prozessen beteiligt.1 Ein Ende des M&A-Booms ist nicht zu erwarten. So sehen 52 Prozent der befragten Führungskräfte M&A-Deals als passendes Mittel, die eigene Innovationskraft zu steigern. Um das zu erreichen, gilt es jedoch, einige Dinge zu beachten.

Eine Erklärung für die zunehmende Anzahl der Akquisitionen ist laut BearingPoint die Tatsache, dass neben dem Wachstum sowie der Erschließung neuer geografischer Märkte auch der Wunsch nach Stärkung der Innovationskraft und somit die Sicherung der Zukunftsfähigkeit eine entscheidende Rolle spielt. Carve-out-Projekte bzw. Abspaltungen von Firmenanteilen zählen zu den größten Herausforderungen für Unternehmen und deren Organisation. Die damit verbundene Gründung eines neuen Unternehmens kann unter Umständen mit sehr hohem Kosten- und Zeitdruck einhergehen. Daher liegt der uneingeschränkte Fokus auf einer optimalen Planung, einer schnellen Abwicklung und einem frühzeitigen ersten verkaufsfähigen Tag des neuen Unternehmens.

Zielgerichtetes Projektmanagement unerlässlich für erfolgreiche Change-Prozesse

Allerdings wird die Möglichkeit, im Rahmen von Carve-out-Projekten zugleich Prozesse auf das neue Unternehmen anzupassen, aufgrund mangelnder Zeit und unkoordinierter Abläufe oft nicht genutzt. Stattdessen werden bestehende Geschäftsvorgänge eins zu eins übernommen. Das kann zur Folge haben, dass beispielsweise Dienstleistungen, die bisher eventuell durch Shared Services (Human Resources, Einkauf, IT etc.) zur Verfügung standen, plötzlich und unerwartet durch die Mitarbeiter selbst abgedeckt werden müssen – ohne diese jedoch darauf vorzubereiten. Für zahlreiche Unternehmen besteht bei der Einbindung in den Übernahmeprozess noch Nachholbedarf, da die Mitarbeiter oft nicht ausreichend ausgebildet sind oder Carve-out-Experten teilweise vollkommen fehlen. Um unkontrollierbaren Kostensteigerungen und einem hohen Zeitaufwand vorzubeugen, empfiehlt es sich, frühzeitig einen erfahrenen Projektmanager zur Steuerung sowie Koordination künftiger Abläufe zu benennen. So lassen sich einzelne Projektziele sicherstellen und Change-Prozesse betreuen. Mithilfe eines zielgerichteten Projektmanagements ist es möglich, alle verschiedenen Bereiche, wie Finance, HR, IT, Prozesse, Sales, rechtliche Aspekte, Infrastruktur etc., zu überwachen und voranzutreiben.

Für weitere Informationen, wie sich Unternehmen auf Carve-out-Prozesse vorbereiten können, registrieren Sie sich bitte oder melden Sie sich an.

Benutzeranmeldung

Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse und Ihr Passwort ein, um sich anzumelden. Pflichtfelder sind mit einem Stern (*) markiert.

Kommentare

5 von 5 Sterne, 2 Bewertungen

Es gibt noch keine Kommentare

Kommentar hinterlassen

Haben Sie Fragen oder Anregungen?

Schreiben Sie uns an
info@how2lifescience.com