Innovationen und Unternehmensperformance über Projektarbeit optimieren – Teil 2

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Innovationen sowie Performance über Projektarbeit und Green Belts optimieren

Projektarbeit ist entscheidend für Neuerungen und Weiterentwicklungen in Unternehmen der pharmazeutischen Industrie und Hersteller von Medizintechnik, so aktuelle Studien. Sie ist aber auch wichtig, um das oft bereits vorhandene Potenzial von Lean-SixSigma-Profis und Green sowie Black Belts voll ausschöpfen zu können. Neben dem häufig priorisierten Tagesgeschäft gibt es einen weiteren Aspekt, der die Umsetzung Innovations- und Effizienzprogrammen stören kann: Die Mitarbeiter bekommen zu viele Aufgaben und zu wenig Unterstützung von Seiten des Managements, so eine Studie. Dabei steckt gerade in den Spezialisten und deren Ausbildung sehr viel Potenzial.

Projektarbeit macht Unternehmen erfolgreicher (siehe Video Teil 1). Doch was ist, wenn keine Zeit dafür bleibt? In einer Studie wurden Mitarbeiter aus unterschiedlichen Branchen zum Thema Multitasking, also dem simultanen Arbeiten in verschiedenen Projekten, befragt. Dabei gaben vier Fünftel der Studienteilnehmer an, vom fortwährenden Wechsel der operativen Prioritäten häufig beim Arbeiten unterbrochen zu werden. Gerade einmal ein Zehntel könne störungsfrei arbeiten. Drei Viertel sehen einen Mehraufwand durch schlecht vorbereitete Projektstarts. Jeweils rund 70 Prozent müssen auf die Unterstützung durch das Management warten, was ebenfalls zu Verzögerungen führt, und schätzen, dass sich die Projektlaufzeit mit der richtigen Vorarbeit und den richtigen Tools sowie Fachleuten um mindestens ein Drittel reduzieren lässt.1

Kaizen- und Lean-SixSigma-Experten als Investition in die Zukunft

Im Zusammenhang mit einer Ausbildung zum Green oder Black Belt weisen auch knapp vier Fünftel der befragten Mitarbeiter darauf hin, dass sich eine erhebliche Anzahl an Spezialisten im Unternehmen nicht vertreten lässt. Befindet sich darunter ein Experte für Lean SixSigma oder Projektmanagement, können firmeninterne Weiterentwicklungen nicht vorangetrieben werden. Die Ausbildung ist zum Green oder Black Belt eine wertvolle Sache. Das beweisen zahlreiche Studien und Erfahrungsberichte in nahezu jedem wirtschaftlichen Bereich, ganz gleich ob in der Forschungs- und Entwicklungs-, Finanz- oder IT-Abteilung. Eine Umfrage ergab, dass Firmen mit einer hohen Projektdichte sowohl bei Innovationserfolgen als auch Effizienzprogrammen besser abschneiden, als Firmen mit weniger Projektarbeit. Deshalb sollten auch Pharma- und Medizintechnik-Unternehmen genau überlegen, wie sie Kaizen- und Green Belt- und Black Belt-Strukturen aufbauen wollen. 50 Prozent Projektarbeitszeit für einen Green Belt kann hierbei das Vielfache an Nutzen bringen – wieder und immer wieder. Sofern man ihn lässt.

Mit diesen drei Tipps können Unternehmen nachhaltig von der Projektarbeit profitieren:

1.     Zeiträume für Projekte schaffen: Umso höher ihr Anteil an der Arbeitszeit ausfällt, egal ob bei Green Belts beziehungsweise Black Belts, desto höher fallen die Erträge oder Effizienzsteigerungen aus.

2.     Klare Anforderungen für Roll-out formulieren: Wie muss ein Lean-SixSigma-Programm aussehen, das zur jeweiligen Organisation und Unternehmensstruktur passt? Der Black Belt hilft dem Unternehmen bei der Beantwortung dieser Fragen.

3.     KPIs definieren: Kennzahlen werden von den ausgebildeten Green/Black Belts erstellt. Dadurch geben sie sichere Eckpunkte vor, die sich über die gesamte Projektdauer gut kontrollieren und managen lassen.

Mit Green und Black Belts in der Projektarbeit erzielen Unternehmen relativ rasch Effizienz- und Umsatzsteigerungen. Experten nur im Tagesgeschäft einzusetzen, ist dagegen eine Verschwendung von Potenzialen. Einen Jeffrey Bezos2 lässt man auch nicht die Pakete verpacken...

Zu wenig Green Belts im Unternehmen? Eine Skill-Matrix für die Ausbildung zum Green Belt bzw. zu ihrer Auswertung gibt es hier:

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1 Studie: „Multitasking im Projektmanagement - Status quo und Potenziale“, 2016
2 CEO von Amazon, USA


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