Gefährdungsbeurteilung und Risikoanalyse in verfahrenstechnischen Anlagen

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Safety first – Sicherheit beginnt in der Planungsphase

Die Sicherheit verfahrenstechnischer Anlagen ist die Basis einer effizienten Produktion, konstant hoher Produktqualität, Umweltschutz sowie sicherer Arbeitsbedingungen. Die Grundlage sicherer Anlagen und Produkte wird in der Planungsphase gelegt. Spätere Änderungen während oder nach der Realisierung sind zumeist kompliziert sowie teuer und erhöhen bei Nichtberücksichtigung das Gefahrenpotenzial. Welche Methoden es für Gefährdungsbeurteilungen und Risikoanalysen gibt, welche gesetzliche Vorgaben Sie erfüllen müssen und wie sich diese bedingen, haben wir für Sie zusammengefasst.


Ein sicherer Anlagenbetrieb kann nur gewährleistet sein, wenn mögliche Gefährdungen von Anfang an erfasst und in der Planung berücksichtigt werden. Hierfür sind geeignete Methoden zu verwenden und daraus notwendige Maßnahmen umzusetzen, um gesetzliche Anforderungen zu erfüllen. In einem ersten Schritt müssen die Gefahren und gegebenenfalls die Risiken systematisch analysiert werden.

Sicherer Betrieb und sicheres Produkt

Das zentrale Element ist die Forderung nach einer Gefährdungsbeurteilung bzw. darauf aufbauend nach einer Risikoanalyse, welche das Gefährdungsmerkmal des jeweiligen Bereichs auf bestehende Risiken hin untersucht und bewertet. Wesentliches Unterscheidungsmerkmal ist dabei der Ursprung der Gefährdung mit zwei grundsätzlichen Zielen oder Sichtweisen: 1. der sichere Betrieb/Arbeitsschutz und 2. das sichere Produkt. Grundsätzlich kann die Einteilung also in Produktsicherheit und Betriebssicherheit erfolgen. Die Verantwortung, dass die geforderte Gefährdungsbeurteilung bzw. Risikoanalyse durchgeführt wird, liegt beim sicheren Betrieb beim Betreiber/Arbeitgeber und beim sicheren Produkt beim Inverkehrbringer (Hersteller/Lieferant).

Methoden der Gefährdungsbeurteilung

Es gibt qualitative und quantitative Methoden der Gefährdungsbeurteilung bzw. der Risikoanalyse. Bei den qualitativen Methoden werden nur der Eintritt von Ereignissen, deren Folgen und entsprechende Verhinderungsmaßnahmen bzw. Einschränkungen der Folgen untersucht – ohne Risikobewertung. Bei quantitativen Methoden werden die Gefährdungen einer Risikobewertung unterzogen und unter Einbeziehung von Maßnahmen mit einem definierten Wert (tolerierbares Risiko) verglichen. Beide Methoden werden oft kombiniert. Gängige qualitative Methoden sind HAZOP/PAAG und FMEA. Neben weiteren Methoden lässt sich das Risiko mit Hilfe von Risikograph und -matrix quantitativ bewerten. 

Nach dem Login bzw. der Registrierung erfahren Sie, wie Sie HAZOP/PAAG und FMEA umsetzen können, welche EU- und Bundesgesetze Sie bei Ihren Sicherheitskonzepten beachten müssen und wie diese Vorgaben in Bezug zueinander stehen. 

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Bildquelle: © neznamov1984, Fotolia

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