Sicherheit für das Konzept: Neubau, Umbau oder Erweiterung einer Produktionsanlage

Von Anfang an alles richtig machen

Ein neues Medikament, ein verändertes Produktionsprogramm oder eine Erweiterung des Betriebs – es gibt viele gute Gründe, weshalb eine bestehende Produktion umgebaut oder erweitert werden muss. Bei größeren Veränderungen werden auch schon mal ganze Gebäudeteile  neu errichtet bzw. angebaut. Das stellt die Verantwortlichen natürlich vor die Herausforderung, alles so zu planen, damit am Ende des Projektes ein erfolgreicher Abschluss gelingt und nicht das gesamte Bauvorhaben im Chaos endet.

Die Schritte des Planungsprozesses sind klar: Conceptual Design, Basic Design, Detail Design. Vom Konzeptdesign, der Vorplanung für die Geldgeber, über den Entwurf für die Baugenehmigung bis hin zur Ausführungsplanung für den Baubeginn wird der Entwurf Schritt für Schritt konkreter. Während das Konzeptdesign noch flexibel ist und wandelbar sein darf, müssen spätestens im Detail Design alle Angaben millimetergenau stimmen.

Schwer abschätzbare Faktoren erzwingen flexiblen Entwurf

Eine Konzeptidee ist schnell zu Papier gebracht und ebenso die Überzeugung, das einzig möglich sinnvolle Layout gefunden zu haben. Aber wenn es noch unklare Anforderungen gibt, wird das Konzept den tatsächlichen Gegebenheiten später auch gerecht? Ist es problemlos erweiterbar und flexibel, falls sich das Produktportfolio mittelfristig doch noch ändert? Eine Projekt-URS (User Requirement Specification) oder ein Lastenheft zu erstellen, ist nicht sehr beliebt. Es macht Arbeit und zwingt den Planer zu Überlegungen, die Fragen aufwerfen, auf die er unter Umständen jetzt noch keine Antwort hat. Vor allem Fragen bezüglich der Produktentwicklung, Marktsegmente und Kapazitäten sind nur schwer abzuschätzen, sodass flexible Konzepte benötigt werden. Doch spätestens bei Baubeginn ist der Plan nicht mehr flexibel, sondern wortwörtlich in Stein gemeißelt.

Also macht man idealerweise bereits von Anfang an alles richtig. Die Frage nach den wesentlichen Aspekten, die als Planungsgrundlage zu betrachten sind, ist ganz wichtig. Hierzu zählen der benötigte Platz für das benötigte Equipment, die verschiedenen Medien-Anschlüsse, eventuelle Gefahrenbereichssicherungen etc. pp. Ein kurzer geradliniger sich nicht kreuzender Material- und Personalfluss ist der Schlüssel für einen reibungslosen Produktionsablauf ohne Fehler. Doch wo entstehen Flaschenhälse, wenn die Produktionskapazität erhöht werden soll? Sind auch bei steigender Produktionsmenge ausreichend Stell-, Buffer- und Lagerflächen vorhanden? Reichen die Medien aus, um die Produktion zu erhöhen oder müssen neue Erzeuger ergänzt werden? Dennoch gibt es die bisher ungeklärten Faktoren, die sich nicht von Anfang an mit Sicherheit bestimmen lassen. Es kann zusätzlich zu Unklarheiten im Vorfeld kommen, wenn sich das Produkt beispielsweise bisher in der Forschung befand und nun zum ersten Mal in die kommerzielle Produktion gehen soll. Laborbedingungen unterscheiden sich stark von großtechnischen Anlagen. Dann stehen dem Projekt neben den räumlichen und gesetzlichen Anforderungen, noch die Wünsche der Investoren („so sparsam wie möglich“), die der Produzenten („so komfortabel wie möglich und mit bestem Equipment“) sowie die Wünsche der Mitarbeiter an den Anlagen („bestmögliche Arbeitsbedingungen“) gegenüber. Die größte Herausforderung ist es demnach, alle Interessen unter einen Hut zu bekommen.

Wie das unkompliziert umsetzbar ist, erfahren Sie im zweiten Teil. Um diesen lesen zu können und sich die Übersicht der wichtigsten Planungsfaktoren herunterzuladen, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich.

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Bildquelle: © industrieblick, fotolia

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