Produktentstehung mithilfe entsprechender Kennzahlen steuern und überwachen

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Forschung und Entwicklung an allem schuld?

Internationale Treiber, wie die zunehmende Weltbevölkerung, eine steigende Lebenserwartung sowie der kontinuierliche wissenschaftliche Fortschritt, führen dazu, dass Unternehmen der Life-Science-Branchen weiter konjunkturunabhängig wachsen können. Laut einer Statista-Prognose soll der Umsatz hinsichtlich der Herstellung pharmazeutischer Grundstoffe in Deutschland im Jahr 2020 rund 1,63 Milliarden Euro betragen.1 Doch das Wachstum vollzieht sich nicht ganz ohne Hindernisse. Die pharmazeutische und medizintechnische Industrie wird kontinuierlich mit unterschiedlichsten Herausforderungen konfrontiert. Neben steigenden Kosten für Rohmaterialien spielt zudem der wachsende Bedarf an Innovationen sowie die Entwicklung neuer Produkte und Prozesse, die aktuellen behördlichen Anforderungen sowie Sicherheitsbestimmungen entsprechen müssen, eine wesentliche Rolle. Um weiterhin am Markt zu bestehen und die hohe Qualität bezahlbar zu machen, sind kreative und ökonomische Konzepte in den Life-Science-Bereichen unabdingbar.

Der Bereich Forschung und Entwicklung (F&E oder R&D) gerät in der Pharmaindustrie angesichts steigender Kosten und der gleichzeitig sinkenden Anzahl neuer Präparate zunehmend unter Druck. Je nach Medikament können Ausgaben in Höhe von mehr als einer Milliarde Euro entstehen. Zudem ist es durchaus möglich, dass die für Entwicklung und Scale Up (in den Herstellmaßstab) eines Arzneimittels notwendigen Prozesse inklusive deren Infrastruktur mehrere Jahre Aufwand bedeuten. Angesichts des stetig steigenden Margendrucks in der Pharmaindustrie und Medizintechnik ist dahingehend mehr Kosteneffizienz gefragt. Zudem gewinnt der Faktor Zeit (Time-To-Market) für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen zunehmend an Bedeutung. Durch den kontinuierlich technologischen Wandel und die sich daraus verändernden Marktbedürfnisse verlagern sich die Prioritäten in der Produktentwicklung. Mehr Flexibilität und messbare Schnelligkeit ist gefordert. Das lässt sich etwa dadurch erreichen, dass die Time-to-Market während der Projektlaufzeit nochmals verkürzt werden kann – mit dem Ziel, für jedes Projekt im Bereich Forschung und Entwicklung eine optimale Projektdauer bei minimalem Aufwand zu erreichen.

Neben den finanziellen sowie zeitlichen Aspekten treffen im Bereich Forschung und Entwicklung zudem zwei Welten aufeinander, die sich etwas widersprüchlich verhalten – und zwar Kreativität und Messbarkeit. Daher ist es heute umso wichtiger, Entwicklungen messbar zu machen, daraus resultierend Prozesse zu optimieren, um diese letztendlich auch besser planen zu können. Ein erster Schritt ist, ein Cockpit oder Dashboard aufzubauen, welches jederzeit wesentliche Kennzahlen visualisiert. Doch welches sind die richtigen Zahlen? Diese Frage bewegt die Pharmaindustrie immer häufiger.

Wie pharmazeutische Unternehmen durch die Verknüpfung diverser Geschäftsbereiche noch effizienter arbeiten können, erfahren Sie im zweiten Teil des Artikels.

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1 Herstellung von pharmazeutischen Grundstoffen in Deutschland – Umsatzprognose bis 2020, Statista 2017
https://de.statista.com/prognosen/400202/herstellung-von-pharmazeutischen-grundstoffen-in-deutschland---umsatzprognose


Bildquelle: © BillionPhotos.com, Fotolia

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