Kennzahlen in der Qualitätskontrolle

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Nur was messbar ist, lässt sich auch steuern

Geschäftsmann zeichnet einen Plan

Das Qualitätsmanagement stellt Unternehmen der Life-Science-Branche immer wieder vor anspruchsvolle Aufgaben. Neben verschiedenen nationalen und internationalen Richtlinien, die eingehalten und detailliert dokumentiert werden müssen, stellen zudem gesetzliche Regelungen sowie zunehmende Erwartungen von Verbrauchern Firmen immer wieder vor neue Herausforderungen. Um diesen gerecht zu werden, benötigen Unternehmen ein kontrolliertes und transparentes Qualitätssystem.

Obwohl das Qualitätsmanagement in Unternehmen zunehmend an Bedeutung gewinnt, werden die damit verbundenen Qualitätseinheiten (Qualitätssicherung, QS, und Qualitätskontrolle, QK) noch immer häufig nur als notwendig und nicht als wertschöpfend betrachtet. Diese können, wollen und müssen allerdings als kompetente, termintreue und flexible Partner für interne und externe Kunden wahrgenommen werden. Der einzige Weg, Qualitätskosten mit hoher Leistungsfähigkeit der Q-Abteilungen in Einklang zu bringen, ist das Prozessmanagement. Des Weiteren ist es wichtig, Qualitätsprozesse mithilfe von Kennzahlen zu messen, damit sich die Qualitätseinheiten auf ihre Kernaufgaben – Sicherstellung der Compliance, Durchführung von analytischen Prüfungen sowie Produktfreigabe – konzentrieren können. Im Zuge dessen ist ein Kennzahlensystem in der Qualitätskontrolle die Voraussetzung, um zeitnah auf aktuelle Entwicklungen reagieren zu können und längerfristig Einsparpotenziale aufzudecken.

Kennzahlen für die Qualitätseinheit – woher nehmen, wenn nicht stehlen?

Die Suche nach geeigneten Key Performance Indicators (KPI) wird zur sprichwörtlichen Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Denn es finden sich nur sehr wenige Kennzahlen, die die Qualitätseinheit beschreiben. Vielmehr ist es so, dass Qualitätseinheiten die (Qualitäts-)Kennzahlen über andere Bereiche im Unternehmen erheben und überwachen. Doch welche Kennzahlen sind für die Qualitätseinheit geeignet? Wie könnten diese aussehen?

Zuerst die schlechte Nachricht: DIE Kennzahl für die Qualitätseinheit gibt es nicht. Entscheidend ist, die Arbeitsprozesse durch die gesamten Kennzahlen zu beschreiben. Dabei müssen einerseits die Arbeitsprozesse vor dem Hintergrund der Unternehmensziele sowie die Anforderungen der verschiedenen Stakeholder abgebildet werden. Andererseits sollen KPIs die Umsetzung der Unternehmensstrategie in der Qualitätseinheit vorantreiben, indem sie die verfügbaren Erfolgsfaktoren beschreiben.

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Bildquelle: © peshkova, Fotolia

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