Stichproben zur Validierung umfangreicher Datenmengen

Quality Assurance der Datenmigration

Im ersten Teil von „Sicher und compliant?“  stand ein Best-Practice-Ansatz für Datenmigrationsprojekte im Fokus, der Risiken reduziert, Budgetüberschreitungen vermeidet sowie einen effizienten Information-Governance-Prozess unterstützt. Im zweiten Teil geht es um die Rolle von Quality Assurance innerhalb von Datenmigrationsprojekten und um einen Stichprobenansatz für die Validierung umfangreicher Datenmengen in einem Datenmigrationsprojekt.

Welche Rolle spielt Quality Assurance (QA) in der Datenmigration?
Die Relevanz von Qualitätsmanagement ist unter Führungskräften und in Unternehmen bekannt – schließlich hängen Effizienz, Gewinne und die Chance, zu wachsen, eng mit Qualität zusammen. Diese Relevanz zieht sich durch alle Unternehmensbereiche: So spielt Quality Assurance auch bei Datenmigrationsprojekten eine entscheidende Rolle, denn QA sorgt dafür, dass regulatorische Anforderungen eingehalten werden. Darüber hinaus sichert QA die vollständige Dokumentation des Projektes. „Einhaltung regulatorischer Anforderungen“ bedeutet, dass QA GxP-Themen (also die guten Herstellungspraxisrichtlinien) in das Gesamtprojekt integriert – und dadurch die Gesamtqualität jeder Phase des Datenmigrationsprojektes erhöht. QA-Aufgaben können unter anderem sein:

1. die Dokumentation der Quelle-zu-Ziel-Datenzuordnung.

2. das Sicherstellen, dass die Datenmigration vollständig erfolgt, zum Beispiel indem man prüft, ob alle Tabellen und Felder von Quelle zu Ziel extrahiert, transformiert und nur mit geplanten Ausnahmen geladen werden.

3. die Überprüfung der Genauigkeit während der Datenmigration, zum Beispiel ob numerische Werte auch nicht abgeschnitten werden oder alle Nicht-Null-Felder einen Wert beinhalten.

4. die Gewährleistung, dass Datentypen und -formate valide, gemäß Anforderungen und ohne Duplikate in den Zieltabellen vorhanden sind.

5. die Review der Cut-over- bzw. Fallback-Strategie, die bei schwerwiegenden Datenmigrationsproblemen eingesetzt werden soll.

6. die Dokumentation der Test- und Verifikationsmaßnahmen, welche projektspezifisch definiert werden müssen und zur Minderung folgender Risiken führen sollen:

  • Business-Risiken: Dazu zählt beispielsweise die Verifikation des Datenmigrationsplans, eine QA-Review der Datenobjektdefinitionen, die Qualifizierung des Datenmigrationspartners und die aktive Einbeziehung der Stakeholder in den Projektfortschritt.
  • IT-Management-Risiken: Hierzu gehören die Qualifizierung der eingesetzten Tools und Methoden, der Datenmigrationsumgebung, des Fehlermanagements und der Problemlösungsprozesse. Außerdem kann die QA prüfen, ob die Migrationsprogramme stabil laufen und in der korrekten Reihenfolge durchgeführt werden (auf Objekt- und Datensatzebene).
  • Datenmigrationsrisiken: Darunter fallen die Verifikation, dass keine Objekte bzw. Felder fehlen oder versehentlich hinzugefügt wurden, das visuelle Testen der Datenobjekte im Zielsystem, die Sicherstellung, dass die Zielapplikation reibungslos läuft – und dass Integrationstests auch für Programme, die über Schnittstellen angebunden sind (wie z.B. Business-Intelligence-Software) ausgeführt wurden.

Wenn das Datenvolumen besonders groß ist, kann es schwierig sein, die Migration aller Datensätze zu verifizieren. Wie lässt sich trotz allem eine verlässliche Aussage dazu treffen? Welche Methode bietet sich an? Und was hat das mit Stichproben zu tun? Das erfahren Sie in der folgenden Beschreibung.

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