Prüfung der Machbarkeit beim Umgang mit hochaktiven Substanzen

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Kann ich… Kann ich nicht… kann ich…?

Eine Anfrage für ein Projekt: Der Auftrag ist verlockend und Kapazität auch vorhanden. Aber er beinhaltet, einen hochaktiven Wirkstoff handhaben zu müssen. Der Kunde stuft die Substanz in der «Kategorie 3a» ein. Was bedeutet das? Wie geht man damit um? Sind die Anlagen dafür geeignet? Sind die Mitarbeiter, die Umwelt und der Prozess hinreichend geschützt? Was muss weiterhin beachtet werden? Fragen über Fragen. Die Rücksprachen mit der Technik und dem Sicherheitsbeauftragten dauern lang, die Antworten sind oft nicht eindeutig. Gerade Lohnhersteller oder Auftragslabore sehen sich oft mit der zentralen Herausforderung konfrontiert: Können wir diese Substanz überhaupt in unseren bestehenden Anlagen und Laboren handhaben?

Um alle kritischen Fragen beantworten zu können, ist ein verständliches Konzept nötig. Hierfür muss zunächst ein klarer Prozess definiert werden. Dabei stehen zwei Ziele gleichbedeutend nebeneinander:

•    Safety, Health & Environment (SHE): Der Schutz von Mensch und Umwelt
•    GMP: Der Schutz vor Kreuzkontamination

Anhand dieser Ziele entsteht eine Beurteilungsgrundlage mit einfachen Checklisten. Danach ist ganz unbürokratisch zu beurteilen, ob die bestehende Schutzeinrichtung für ein Projekt ausreicht – oder eben nicht. Umgekehrt lässt sich für ein Projekt ableiten:

•    Was sind die kritischen Schritte?
•    Welche Infrastruktur muss vorliegen?
•    Welche Massnahmen sind zu ergreifen?

Für eine validierte Gefährdungsbeurteilung ist es empfehlenswert, einen kompetenten Berater an Bord zu holen. Branchenerfahrene Partner helfen dabei, die notwendigen Vorgabedokumente zu erstellen und den Prozess zu implementieren. Ihre Erfahrung ermöglicht es, solche Dokumente in Übereinstimmung mit nationalen und internationalen Regularien flexibel auf das jeweilige Unternehmen abzustimmen. Zudem können die Mitarbeiter im Umgang mit der hochaktiven Substanz durch die Experten geschult werden.

Eine Hilfestellung zur Gefährdungsbeurteilung beim Umgang  mit Gefahrstoffen erhalten Sie in folgendem Schaubild mit angefügter Checkliste.

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